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Persistierendes Foramen ovale (PFO) bei TAKs; Loch im Herz


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von Harald am 25 Aug. 2010 18:30

Ich hatte ja beim CSG-Treffen am Samstag in Mönchengladbach über die neuesten Ergebnisse zum Thema offenes Foramen ovale berichtet.

Gestern abend lese ich dann eine Arbeit einer brasilianischen Arbeitsgruppe, die sich mit diesem Thema ebenfalls befasst hat und die Untersuchungen auch auf andere trigemino-autonome Kopfschmerzerkrankungen ausgedehnt hat, was ja eine interessante Erweiterung des Vortrages darstellt (und an alle, die da waren: bitte mal die Prävalenz bei dieser Kontrollgruppe anschauen!).

Zur Info ist hier die Zusammenfassung des Abstracts:

Ein offenes Foramen ovale (PFO) ist eine recht häufig Abnormalität unter Erwachsenen und wurde mit Migräne assoziiert. Einige wenige Studien haben sich mit PFO und CKS beschäftigt.

Um festzustellen, ob ein PFO mit anderen Kopfschmerzarten als Migräne verbunden ist, haben die Autoren transkranielle Dopplersonographie eingesetzt. Es wurden bei 24 CKS-Patienten, 7 Patienten mit paroxysmaler Hemicranie, einem SUNCT-Patienten und zwei Patienten mit Hemicrania continua, sowie in 34 angepassten Kontrollpersonen solche offenen Foramen ovale gefunden gefunden (im Abstract steht leider nicht ausdrücklich , wieviele Personen untersucht wurden, es läßt sich aber berechnen: wenn in der Kontrollgruppe ein Viertel, entsprechend 34 Patienten, ein PFO aufwiesen, dann muß die gesamte Kontrollgruppe 136 Personen umfassen). Ein PFO war bei CKS-Patienten deutlich häufiger als in der Kontrollgruppe (54% bei CKS-Fällen, 25% in der Kontrollgruppe), besonders im Alter über 50 Jahren.
In der HC-PH-SUNCT-Gruppe wurde bei sechs Patienten und zwei Kontrollen ein PFO gefunden.

Sowohl Rauchen als auch die Epworth Schläfrigkeits-Skala korrelierte deutlich mit CKS, Rauchen war bei Patienten mit PFO deutlich häufiger.

Die Autoren halten PFO für eine nicht spezifische Begleiterscheinung von trigeminoautonomen Kopfschmerzen und HC. Der Kopfschmerz Phänotyp bei PFO Patienten hängt möglicherweise von individuellen Empfindlichkeiten (oder auch Anfälligkeiten) gegenüber zirkulierenden Triggerfaktoren ab.



Diese Epworth Schläfrigkeitsskala finde ich eigentlich interessant (denn unesere Nachtruhe ist durch die Attacklen ja deutlich gestört - und hier ginbt es eine Möglichkeit dies zu objektivieren) und habe deswegen unten einen Link dazu angegeben

Gruß und schmerzfreie Zeit



 HomePage   Epworth-Schläfrigkeits-Skala bei neuro24


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